Die Sängerin Otgonbayar mit ihrem Mann Harald Korb auf Rundreisen in der Heimatregion der Zakhchin.
Otgonbayar Chuluunbaatar wurde im westmongolischen Altaigebirge geboren.
Sie lebte bis zu ihrem Studium in einer Nomadenfamilie und gehört dem Minderheitenvolk der Zakhchin an.
Harald Korb errettet nicht zuletzt durch seine Aufzeichnungen von mongolischen Gesängen diese der Liedgutforschung,
da die reale Gefahr besteht, dass dieser musikalische Schatz der Zakhchin in Verlust zu geraten droht.
Aus diesen Gründen sammelt Otgonbayar Liedtexte und Melodien in den Bergsteppen ihrer Heimat. Meist ist sie dafür mehrere Tagesreisen mit dem Pferd unterwegs,
um die letzten noch lebenden und betagten Sänger auf den etwa 3000 m hoch liegenden altaischen Sommerweiden aufzusuchen.
Ein Teil der Lieder wurde vocal aufgenommen, der andere Teil wurde von Wolfgang Hofer mit der altaischen „Tobshuur“ (zweiseitige Laute der Nomaden)
oder der Gitarre instrumentell begleitet. Trotz der für Mongolen ungewohnten Gitarrenbegleitung
wurde diese von Otgonbayars Landsleuten positiv aufgenommen. Rezensionen zur letzten CD auf www.geocities.com